MyAgilityStars
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Bild "Willkommen:dickscartoon.JPG"




                                        

Agility (engl. Wendigkeit, Flinkheit) ist eine Hundesportart, die ursprünglich aus England stammt. Kernstück ist die fehlerfreie Bewältigung einer Hindernisstrecke (Parcours) in einer vorgegebenen Zeit. In den 1980er Jahren kam diese Sportart auch nach Deutschland. Agility gehört zu den weltweit etablierten, modernen Hundesportarten und wird von sehr vielen Hundesportvereinen angeboten.

Agility, A-Läufe                          
Alle Hindernisse können verwendet werden. Es gibt eine Standardzeit, deren Überschreiten mit Zeitfehlern (pro Sekunde ein Punkt Zeitfehler; Zehntel- und Hundertstelsekunden werden in Zehntel-und Hundertstelfehlerpunkte umgewandelt) geahndet wird. Das Überschreiten einer festgelegten Höchstzeit führt zur Disqualifikation. Es werden zwischen 15 und 20 Hindernisse aufgebaut, wobei mehrfach genutzte Hindernisse auch mehrfach gezählt werden.

Jumping  
Bei diesem Wettbewerb werden keine Kontaktzonenhindernisse, sondern nur Sprünge verwendet. Der Ablauf entspricht dem der A-Läufe.

Spiele  
Spiele unterliegen keinem festen Regelwerk und können vom Veranstalter nach Bedarf gestaltet werden. Spiele fallen nicht unter die FCI-Bewertung.

Terminschutzanträge
Mehrere Terminschutzanträge an einem Prüfungstag bei einem Veranstalter
sind nun möglich. Ich darf beispielsweise einen separaten Terminschutzantrag
für A1, A2 und A3 mit mehreren Richtern stellen.
Vorteil: nach erfolgter Siegerehrung beispielsweise der A1 ist diese Prüfung
beendet, und der Richter dieser Veranstaltung kann beim Richter
der Klasse A2 selbst Starter sein
Nachteil: hier müssen für jeden Terminschutzantrag die Turniervoraussetzungen
erfüllt sein, Mindeststarterfeld 40 bis zu 100 Teams.
Beispielsweise Starterfeld 42, drei Ummeldungen auf A2, damit sind
nicht mehr mindestens 40 Teams für diesen Terminschutzantrag am
Start; dieses Turnier darf nicht durchgeführt werden

Prüfungsstufen
Es gibt keinen A0/ Beginner oder JP 0 mehr
Es kann jedoch ein Terminschutzantrag für ein Spiele-Turnier gestellt
werden. Dies muss von einem VDH/FCI Richter bewertet werden. Hier
können Hunde aller Prüfungsstufen mit oder ohne bisherige Prüfung
teilnehmen. Voraussetzung ist jedoch die bestandene Begleithundprüfung
BH/VT.
Vorteil: offenes Turnier für Hunde aller Klassen,
Turnier kann auch mit weiterem Terminschutz für A1 bis A3 kombiniert
werden.
Nachteil: Da ein Team nur an einer Veranstaltung pro Tag teilnehmen
kann, darf beispielsweise ein Team der A2, dass für das Spiele-Turnier
gemeldet hat, nicht auch in der separat geschützten Prüfung A2 starten.

Hundeführertausch
Ein Hund kann in einer termingeschützten Veranstaltung nur von einem
Hundeführer gemeldet und geführt werden. ausgenommen hiervon
sind Kinder und Jugendliche derselben Familie (in häuslicher
Gemeinschaft Lebende).

Abstieg:
Ein Hund, der die Aufstiegsvoraussetzungen zur A2 erfüllt hat, muss
beim nächst folgenden Start in der A2 vorgestellt werden. Ein Verbleib
in der A1 ist in der Meldung zum nächsten Turnier vom HF anzugeben.
Es wird vom amtierenden Richter im Leistungsnachweis als freiwilliger
Abstieg dokumentiert. Die Qualifikationen sind damit annulliert.
Gleiches gilt für den Aufstieg von der A2 in die A3

Berechnung der Standardzeit A3 und JP3
Auch für 2012 bleibt der Faktor ausgesetzt, d.h. es bleibt bei der Bewegungsgeschwindigkeit
von 3,5m/s für den A3-Lauf und 3,75 m/s für
den JP3-Lauf. Die Maximalzeit in der A3 und JP3 beträgt das 1,5fache
der Standardzeit.

Parcoursgestaltung
Der Parcours umfasst je nach Prüfungsstufe 15 bis 22 Hindernisse,
davon jeweils mindestens 7 Hürden. Ein Standardprüfungssatz hat 14
Hürden zu beinhalten

Identifikation
Jeder Hund ist unmittelbar nach dem Lauf angeleint bei der Identifikationskontrolle
vorzustellen. Dies gilt sowohl für die A-Läufe als auch für
die JP-Läufe. Hier ist bei allen am Turniertag startenden Hunde die
Identifikation zu prüfen.


Einmessen:
Das Einmessen von Hunden für den Agility-Sport erfolgt ab sofort
nur noch durch qualifizierte Agility-Leistungsrichter. Dies gilt
unabhängig davon, ob der Hund eine Zuchtbeurteilung hat oder
nicht, da Agility kein zuchtrelevanter Sport ist. Hunde, die von
Zuchtrichtern gemessen wurden, haben Bestandschutz.
Ein Nachmessen kann aufgrund von 3 Anlässen erfolgen:

1. Der Hundehalter stellt einen schriftlichen Antrag über seinen
Verbandsobmann

2. Es liegt am Turniertag eine offizielle schriftliche Beschwerde
von einem oder mehreren Wettkampfteilnehmern vor, der
oder die die Größenklasse des Hundes anzweifeln.

3. Der amtierende LR ist davon überzeugt, dass der Hund in
der falschen Größenklasse startet.

Bei Anlass 1 weist der Obmann dem Hundehalter einen Termin
und drei verbandseigene ( oder einvernehmlich mit anderen
VDH-Verbänden) Richter zu. Dies hat Kosten neutral bei einer
offiziellen Prüfung zu erfolgen.
Wenn bei Anlass 2 und/oder 3 zwei weitere Agility-Leistungsrichter
verfügbar sind, so messen alle 3 Richter den Hund. Dies
wird protokolliert und der Mittelwert ist die endgültige Größe des
Hundes. Dieser Vorgang ist abschließend, gegen das hier ermittelte
Ergebnis gibt es keine Einspruchsmöglichkeit mehr.
Kann nicht unmittelbar nachgemessen werden, so startet der
Hund in der eingetragenen Größenklasse oder der HF kann
vom Start zurücktreten. Der Leistungsrichter behält den Leistungsnachweis
und sendet ihn mit einer Info an den zuständigen
Verband, der dann das Weitere zu veranlassen hat

Doping:
Dopingkontrollen können an allen nationalen und internationalen Veranstaltungen
des VDH in Deutschland durchgeführt werden, ohne dass
darauf besonders in der Ausschreibung hingewiesen wird.
Ein Hund, der vom Eigentümer/Hundeführer zur Teilnahme an einer
termingeschützten Veranstaltung auf das Gelände der Wettkampfstätte
gebracht wird muss an den Veranstaltungstagen in seinen Geweben,
seinen Körperflüssigkeiten und Ausscheidungen frei von allen Substanzen
sein, die auf der Stoffgruppenliste des VDH stehen.
Für Hunde, die in ärztlicher Behandlung stehen oder bis einige Tage
vor dem Turnier gestanden haben füllt der Hundeführer ein Formular
aus, in dem Art, Menge und Zeitpunkt der verabreichten Substanzen
aufgeführt und vom Tierarzt mit entsprechender Diagnose bestätigt
sind. Aufgrund dieser Angaben entscheidet der amtierende Tierarzt/
Dopingtierarzt über die Startfreigabe. Verstöße werden nach dem
Sanktionskatalog geahndet. Die Ahndung wird im Verbandsorgan veröffentlicht.


Einige Hindernisse laut FCI-Reglement im Einzelnen :


TISCH

Der Tisch muss kippsicher sein und eine rutschfeste Oberfläche aufweisen.

Der Tisch ist bei Turnieren nur noch selten anzutreffen. Die Regel für dieses Hindernis ist folgende: nach Aufsprung auf den Tisch muss der Hund 5 Sekunden warten, ehe er auf das Zeichen des Hundeführers wieder abspringen darf. Ein zu frühes Abspringen ist ein Fehler und der Hund muss den Tisch erneut absolvieren.

Höhe:

L (large) 60 cm
M (medium) 35 cm
S (small) 35 cm
Fläche, quadratisch:

mindestens 90 × 90 cm
höchstens 120 × 120 cm




SLALOM  
                      Bild "slalom.jpg"        

Der Slalom hat 12 Stangen
Die Füße des Slaloms sollen nicht im Laufweg des Hundes
sein. Der Slalomrahmen soll nicht dicker als 8mm und breiter
als 8 cm sein.
Der Hund muss rechts von der ersten Stange das Hindernis betreten. Falsches Einlaufen ist eine Verweigerung, das Verlassen an einer falschen Stelle sowie das Auslassen einer Stange sind Fehler. Das Hindernis muss entweder ab der Fehlerstelle oder von Anfang an wiederholt werden, andernfalls kommt es zur Disqualifikation.

                                    Bild "Willkommen:anthonyslalom.jpg"


SPRUNG / DOPPELSPRUNG
        Bild "hurde.jpg"

Ein Hund darf nicht in der Lage sein, durch irgendeinen Teil des
Auslegers hindurch zu gehen. Die Stangen müssen einen Durchmesser von 3,0 bis 5,0 cm
aufweisen und in mindestens 3 Teilabschnitten kontrastreich
farbig sein (dreigeteilt unterschiedlich farbig gestrichen).
Für den Ausleger gilt: Der Pfosten muss mindestens 1m hoch
sein. Der Anfang der Abschrägung zur Außenkante muss mindestens
75 cm hoch sein. Die Breite des Auslegers liegt zwischen
40 und 60 cm. Hürdenausleger dürfen nicht mit einander verbunden oder befestigt sein

Doppelsprung: das zweithöchste Hindernis, sprich die vorn stehende
Hürde muss eine Stange haben, die mindestens 10cm
länger ist als die Stange der höchsten Hürde, um beim Stellen
der Hürden die Gesamtbreite von 120 cm nicht zu unterschreiten. Hier ist für den höchsten Sprung die Verwendung einer Klappstange (Stange ist mittig durch Magnet verbunden und
klappt weg, wenn Hund aufspringt) zulässig.

Hürden sind die häufigsten Hindernisse im Agilityparcour. Die je nach Größenklasse unterschiedlich hoch liegenden Stangen müssen vom Hund übersprungen werden. Ein Abwurf ist ein Fehler der mit Fehlerpunkten gewertet wird, der Sprung wird nicht wiederholt.

Pfostenhöhe 1m
Abschrägung beginnt
bei 75 cm
Breite des Auslegers 40 60 cm

Im Reglement sind 3 Höhen vorgesehen:

Höhe:
Small:    25 - 35 cm
Medium:  35 - 45 cm
Large:    55 - 65 cm
Gesamttiefe
Small:     max. 30 cm Sprung
Doppelsprung:
Medium:  max. 40 cm
Large:     max. 55 cm
Die Breite zwischen den Pfosten muss mindestens 120 cm



                                   Bild "Willkommen:huerdedickson.jpg"

Kombination
Die Kombination muss einmal komplett korrekt ausgeführt werden, bevor der Hund das nächste
Hindernis absolviert. Nicht korrekte Reihenfolge A-C wird nicht als Elimination gewertet,
solange die Hürden in der Vorwärtsbewegung absolviert werden.



MAUER/ VIADUKT    
               Bild "mauer.jpg"

Die Türme sind Teil des Hindernisses und sollten mindestens
1m hoch sein. Sie dürfen nicht mit dem Mittelteil verbunden
oder daran befestigt sein.
      
Höhe:
Small:     25 - 35 cm
Medium:  35 - 45 cm              
Large:     55 - 65 cm





REIFEN

Der Reifen muss durchsprungen werden, ein Springen neben den Reifen aber innerhalb des Rahmens gilt als Verweigerung, das Hindernis muss wiederholt werden. Im Gegensatz zu den Hürden gilt eine Berührung des Reifens im Sprung nicht als Fehler. Auslassen oder Durchspringen zum falschen Zeitpunkt führen zur Disqualifikation.

Der Reifen muss zum Schutz vor Verletzungen zumindest im unteren Teil verschlossen sein. Er wird durch Ketten oder ähnliche Vorrichtungen höhenverstellbar aufgehängt; feste, starre Aufhängungen sind nicht erlaubt. Um die Standsicherheit zu gewährleisten, müssen die Bodenstreben etwa eine Länge von 2 m haben (die 1,5 fache Länge des Maßes vom Boden zur Reifenoberkante).

Seine Breite beträgt mindestens
8cm und höchstens 18cm.
Der Abstand zwischen Rahmen und Reifen muss mindestens
15 cm betragen. Es ist der teilbare Reifen zu verwenden. Mit
Ablauf einer Übergangsfrist von 2 Jahren ist zum 01.01.2014
der feste Reifen nicht mehr zulässig.

Durchmesser des Reifens: 45 bis 60 cm.
Abstand Boden - Reifenmittelpunkt:

L: 80 cm,
S und M: 55 cm.
Bild "dicksreifen.JPG"



WEITSPRUNG    
                     Bild "weitsprung.jpg"

Die den Weitsprung markierenden Stangen sind nur eine Richterhilfe.
Sie helfen dem Richter bei der Feststellung, ob der Hund das Hindernis korrekt genommen hat. Daher ist das Fallen dieser Stangen, ausgelöst durch den Hund oder HF kein Fehler, selbst wenn dadurch ein Teil der Weitsprungelemente umfallen sollte. Wenn der Hund auf ein Weitsprungelement tritt ist dies ein Fehler, auch wenn das Element nicht umfällt.
Hier ist zu unterscheiden ob es ein Auftreten oder ein leichtes berühren ist.

Höhe der Elemente: 15 cm bis 28 cm mit entsprechenden Zwischengrößen.
Breite mindestens 1,20 m
Tiefe 15 cm, leicht abgeschrägt.
Länge des Gesamthindernisses:

L: 1,2 bis 1,5 m (4 bis 5 Elemente)


FESTER TUNNEL    Bild "tunnelrw.jpg"


Der Tunnel soll bei Benutzung am Boden fixierbar sein und muss in der vorgegebenen Richtung durchlaufen werden. Wer den falschen Eingang wählt, wird disqualifiziert. Auslassen oder Durchlaufen zu einem falschen Zeitpunkt führt ebenfalls zur Disqualifikation. Der Hundeführer muss hier besonders aufpassen, da der Tunnel anscheinend auf viele Hunde eine besondere Anziehungskraft ausübt.

Durchmesser 60 cm
Länge 3 bis 6 m

                                  Bild "Willkommen:tunneldickson.jpg"
                                  Bild "Willkommen:tunneldick.jpg"


SACK-STOFFTUNNEL

Dieses Hindernis, das auch als Sacktunnel bezeichnet wird, ist zweiteilig. Es besteht aus einem festen Teil als Eingang und dem flexiblen Stoffteil. Der Eingang ist umgekehrt U-förmig aus festem, verwindungssteifem Material, daran schließt sich der flexible Teil an. Das Material sollte weich sein und so beschaffen, dass auch kleine Hunde sich nicht darin verheddern. Beim Sacktunnel ist darauf zu achten, dass der Hund sich nicht im Stoffsack verheddert. Die Parcourhelfer müssen hier besonders aufpassen, dass der Wind den Sack nicht verdreht und nach jedem Durchlauf der Sack neu ausgelegt wird.

Höhe 60 cm
Öffnung unten 60 bis 65:cm
Länge 90 cm
Länge 2,5 bis 3 m
Bild "agisacktunnel.JPG"




KONTAKTZONENHINDERNISSE

Bewertung von Kontaktzonen:
Zu Beginn des Hindernisses und am Ende muss der Hund mindestens mit einer Pfote die jeweilige Kontaktzone berühren, andernfalls wird das Hindernis als Fehler bewertet. Auslassen und Überlaufen in der falschen Richtung oder zum falschen Zeitpunkt führen zur Disqualifikation.


                                  
WIPPE

In Ruhestellung muss die Wippe auf der Seite am Boden sein aus der der Hund kommt. Die Balance wird folgendermaßen eingestellt: Auf das hohe Ende der Wippe wird ein 1 kg schweres Gewicht gelegt. Diese Seite muss nun innerhalb von 2 bis 3 Sekunden zum Boden kippen, und bei Entlastung wieder zurückschwingen. Die Kippeigenschaften können durch Ausgleichsgewichte eingestellt werden.
Breite: 30 cm,
Länge 3,60 bis 3,80 m, mit rutschhemmendem Belag. Kontaktzonen wie beim Laufsteg, keine Leisten.
Höhe 1/6 der Wippenlänge. Der Wippenbock hat eine Höhe von 60 cm.  

                                  Bild "Willkommen:wippedick.jpg"


A-WAND

Es gibt keine Angaben zum Öffnungswinkel mehr. Die Schrägwand
setzt sich aus zwei Auflauframpen zusammen. Deren
Länge beträgt zwischen 2,65m und 2,75m. Alle Kontaktzonenhindernisse müssen am Boden abgeschrägt
sein, um eine Verletzung des Hundes beispielsweise durch setzen
der Pfote unter die Rampe zu verhindern.



                                  Bild "Willkommen:wanddickson.jpg"
                                  Bild "Willkommen:wandanthony.jpg"


LAUFSTEG
              Bild "steg.jpg"

Der Laufsteg besteht aus drei Elementen: den 2 Rampen und dem Mittelteil. Die Rampen sind mit 20 mm breiten, 5 mm bis 10 mm hohen abgerundeten Leisten versehen, die im Abstand von 25 cm befestigt sind, um den Aufstieg zu erleichtern. Der jeweils untere Teil der Rampen ist auf 90 cm andersfarbig markiert, um die Kontaktzone anzuzeigen. Die Kontaktzonenfläche muss 10 cm über die entsprechende Leiste hinausgehen. Der gesamte Laufsteg muss einen rutschhemmenden Belag aufweisen.

Höhe 120 bis 130 cm
Breite der Lauffläche 30 cm
Länge der Elemente: 3,60 m bis 3,80 m

Bild "anthsteg.JPG"


TEILNAHMEBEDINGUNGEN

Voraussetzung für die Teilnahme an offiziellen Turnieren ist die bestandene Begleithundeprüfung sowie der Nachweis der Tollwutimpfung. Ferner muss der Hund durch einen Chip oder eine Tätowierung identifizierbar sein. Der Hundeführer muss in einem dem VDH angeschlossenen Verein Mitglied sein. Weiterhin sollte ein Haftpflichtversicherung bestehen. Ausländer müssen in einem FCI angeschlossenen Verband sein, der Hund braucht keine Begleithundeprüfung.

Größenklassen/ Leistungsklassen
Um die Belastungen der Hunde zu verringern wird in drei Größenklassen gestartet:

Small (S) Schulterhöhe, Widerrist kleiner als 35 cm
Medium (M) 35 bis 42,99 cm
Large (L) ab 43 cm
Um leistungsgerecht zu starten, haben sich 3 Leistungsklassen bewährt, die mit A1 bis A3 bezeichnet werden. Daneben gibt es noch eine Klasse für Senioren.

A1 die unterste Leistungsklasse, Mindestalter 18 Monate
A2 die mittlere
A3 die höchste
Senioren, Mindestalter 6 Jahre

Für den Aufstieg von A1 nach A2 (und später A3) benötigt es entweder 3 Nullfehler-Läufe und eine Platzierung unter den ersten Drei, oder 5 fehlerfreie Läufe innerhalb der Klasse, die von mindestens zwei verschiedenen Leistungsrichtern bewertet wurden. Ein freiwilliger Abstieg nach einer Qualifikation ist möglich, danach sind die Qualifikationsbedingungen für den Start in der höheren Klasse jedoch erneut zu erfüllen.

Um die Belastung von älteren Hunden zu verringern und sie trotzdem an Turnieren teilnehmen zu lassen, wurde die Seniorenklasse eingeführt. Ab einem Alter von 6 Jahren können Hunde in der Seniorenklasse starten, müssen aber nicht; der Überstieg fällt in das Ermessen des Hundeführers. Danach ist aber kein Start in anderen Prüfungsklassen mehr möglich.
In der Seniorenklasse sind die Hindernisse niedriger, ferner entfallen die Hindernisse Slalom und Reifen.




                                  












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